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    Posted October 14, 2014 by
    Eitelbach
    Location
    Bad Reichenhall, Germany
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    Kreativ - Wochenende in Bad Reichenhall.

     

    Von 09. 10. 2014 bis 12. 10. 2014 haben die Journalisten und die andere Teilnehmer eine besondere Pressereise nach Bad Reichenhall erlebt. Die Goldmann Public Relation hatte die wunderbare Pressereise organisiert. http://www.goldmannpr.de : Daniela Goldmann.

     

    Als Veranstalter des 1. Kreativ-Wochenendes kooperierten sich die Kunstakademie Bad Reichenhall und die Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain mit der Philharmonie Bad Reichenhall und ermöglichten den Journalisten die besondere Momente in der Bad Reichenhall mitzuerleben und zu genießen. An dem ersten Tag begrüßten Dr. Herbert Lackner Oberbürgermeister Bad Reichenhall, Dr. Brigitte Hausmann - Kunstakademie Bad Reichenhal, Gabriella Sguarra die Geschäftsführerin der Bayerischen Staatsbad Kur – GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain und Monika G. Tauber-Spring Kulturreferentin Stadt Bad Reichenhall die Teilnehmer.

     

    Das 1. Kreativ-Wochenende in Bad Reichenhall widmete mit der Tagung „ Zukunftspotenzial Kreativität“ an zwei Tagen dieser Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts. Neue Denkanstößen und die Erweiterung des Blickes über den eigenen Tellerrand hinaus vermittelten bekannte Zukunfts- und Trendforscher, Philosophen, Künstler, Musiker, Psychologen und Ökonomen. Eingeladen wurden u.a. die Journalistin und Trendforscherin des Zukunftsinstituts München Anja Kirig. Sie gab einen Einblick in die soziokulturellen Entwicklungen und Trends zum Thema Kreativität als Standortfaktor.

     

    Mit dem Schwerpunkt Musik und Kreativität beschäftigten sich der Philosoph und Professor für Volkswirtschaft und Kreativitätstechniken Karl-Heinz Brodbeck „ Musik als Kommunikationssystem“ und der Journalist, Fernsehmoderator und Professor für Musik und Medien/Musikjournalismus Holger Noltze „Die Leichtigkeitslüge, Edition Körber“. Der über „ Die Entfesselung des Denkens durch Musik“ spricht. Den zweiten Tagungsschwerpunkt am Samstag, den 11.Oktober in der Kunstakademie Bad Reichenhall auf dem Kreativcampus der Alten Saline bildete das Thema „Kreativität und Kreativitätsforschung“.

     

    Es referierten: der Philosoph und Professor em. an den Universitäten Bamberg, Jena, Berlin, Stanford u.a. Wolfgang Welsch „ Kreativität und Kontingenz – Warum Zufälle uns voranbringen“, der Künstler und Professor an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig Heribert C. , der Ökonom, Soziologe und Direktor der Forschungsabteilung, „Kulturelle Quellen von Neuheit“ am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin Michael Hutter „ Kulturtechniken für das Finden von Neuem“ sowie der Professor für Rechtsphilosophie an der Universität Kiel Ino Augsberg „ Wissenschaftliche und künstlerische Kreativität zwischen romantischem Geniekonzept und Plagiatsverdacht.“

     

    Auf die Frage „ Sind Passive Kreativität , Kreative Passivität und Unkreativität gleiche Definitionen, oder haben die eigene Bedeutung“ konnte Prof. Holm- Hadulla nicht beantworten, er hat diese Frage nicht verstanden. Philosophen, Neurobiologen, Psychologen, Künstler und Zukunftsforscher, zerbrechen sich die Köpfe darüber. Alle versuchen, dem Ursprung der Kreativität auf die Spur zu kommen. Was macht heute Kreativität für das Menschenbild und seine Entwicklung aus? Viele Fragen, viele Antworten.

     

    Das Elixier des Lebens ist Kreativität. Man hat aber auch unkreative Momente, sowie passive Kreativität und kreative Passivität. Ohne Unkreativität, Passive Kreativität und Kreative Passivität kann keine Kreativität stattfinden. Der Begriff Kreativität geht auf das lateinische Wort creare zurück, was so viel bedeutet wie „etwas neu schöpfen, etwas erfinden, etwas erzeugen, herstellen“, aber auch die Nebenbedeutung von „auswählen“ hat. Der Begriff enthält als weitere Wurzel das lateinische "crescere", das "geschehen und wachsen" bedeutet. Diese Doppelgesichtigkeit der Kreativität zwischen aktiven Tun und passivem Geschehen-Lassen findet sich auch in modernen Kreativitätskonzepten (s. Csikszentmihalyi 1996, Runco 2007 ).

     

    Kreativität wird ganz allgemein als die Erschaffung neuer und brauchbarer Formen definiert (Amabile 1996). Guilford bezeichnet als kreativ jede neue, noch nicht da gewesene, von wenigen Menschen gedachte und effektive Methode, ein Problem zu lösen beziehungsweise die Miteinbeziehung von Faktoren wie Problemsensitivität, Ideenflüssigkeit, Flexibilität und Originalität. Ist das Subjekt Gestalter seiner Entwicklung oder ist die Entwicklung durch innere und äußere Faktoren determiniert?

     

    Welche Rolle spielt Kreativität für das Subjekt, seiner Gestaltung und Entwicklung . Zu Zeit existieren verschiedene Theorien: Exogenetische Theorien (z.B. Watson): behavioristisches Menschenbild; die Entwicklung des Menschen wird ausschließlich durch externe Reize bestimmt und ist insofern beliebig kontrollierbar (Subjekt: passiv; Umwelt: aktiv). Endogenetische Theorien (siehe Rousseau): Entwicklung ist die Entfaltung eines angelegten „Bauplans“; weder Subjekt, noch Umwelt sind demnach Akteure.

     

    Selbstgestaltungstheorien: Der Mensch gestaltet seine Entwicklung aktiv mit, insofern er sich Ziele setzt, Entscheidungen trifft und sich seine Umwelt auswählt. Interaktionistische Theorien: Mensch ist gleichzeitig Produkt und Gestalter seiner Umwelt; Entwicklungssubjekt und Entwicklungskontext sind miteinander verschränkt. Gestaltet oder verendet Kreativität den Subjekt oder Subjekt verendet und Gestaltet Kreativität, oder die beiden Prozesse beeinflussen miteinender gleichzeitig?

     

    Die Passivität, Unkreativität, kreative Passivität, passive Kreativität sowie Kreativität reflektieren die Einstellung des Willens, und der wiederum sind ein Spiegel für die ganze Persönlichkeit. Kreativität ist eine Eigenschaft lebender Systeme. Neurobiologisch findet sich von frühester Kindheit an eine Plastizität des Gehirns, das sich selbst organisierend in ständigem kreativen Austausch mit der Umwelt steht. Schon Säuglinge nehmen Reize aus der Innen- und Umwelt wahr und verarbeiten sie aktiv. Es ist keine Übertreibung festzustellen, dass schon sehr kleine Kinder ihre Welt unbewusst "komponieren".

     

    Diese Fähigkeit bleibt bis ins hohe Erwachsenenalter erhalten. Kreativität findet immer in einem System von Individuum, Domäne und anerkennender Umwelt (s. Csikszentmihalyi 1996, Runco 2007) statt. Außergewöhnliche Kreativität ist im Gegensatz zur alltäglichen auch für viele andere Menschen bedeutsam (Boden 1990). Nach Guilford ist Kreativität eine spezielle Form des Denkens. Der Mensch erschafft in seinem Gedächtnis Gedanken und Ideen, in dem Moment zeigt er seine Kreativität. Das Gehirn ist Kreativ aber der Mensch ist Passiv.

     

    Passive Kreativität entsteht wenn der Mensch in eine Vorbereitungsphase zur Meditation und in der Meditation sich befindet. In dem Moment befindet er sich in eine Vorbereitungsruheübergangsphase zur totale Ruhephase - Kreative Passivität, er bemüht sich in einen totalen passiven Zustand zubringen. Unkreativität ist eine Vorbereitungsruhephase zur Kreativität. Ohne Unkreativität – Passive Kreativität und Kreative Passivität kann keine Kreativität stattfinden. Spannende Diskussionen fanden in den o.g. Tagen in Bad Reichenhall statt.

     

    Bad Reichenhall ist Große Kreisstadt und Kreisstadt des Landkreises Berchtesgadener Land im Regierungsbezirk Oberbayern. Die Kurstadt, die über Solequellen und Solebäder verfügt. 2001 wurde zur Alpenstadt des Jahres gekürt. Nach wie vor spielt das Salz in Bad Reichenhall eine große Rolle. Reichenhall, seit 1890 Bad Reichenhall, ist dank seiner aus zahlreichen Solequellen gespeisten Solebäder ein anerkannter Kurort bzw. eine Kurstadt. Die Saline Bad Reichenhall vermarktet ihr Reichenhaller Markensalz in ganz Deutschland und darüber hinaus.

     

    Die Alte Saline unter der malerisch gelegenen Burg Gruttenstein ist eingebettet in den historischen Kern der Stadt Bad Reichenhall. Sie wurde 1834 von König Ludwig I. erbaut und war eine zu ihrer Zeit hervorstechende Industrieanlage, modern und repräsentativ.
    Die historischen Anlagen und das integrierte Salzmuseum stehen  Interessierten zur Besichtigung mit Führung offen. Die Salzproduktion  ist längst in die moderne Saline Bad Reichenhall umgezogen. http://www.alte-saline-bad-reichenhall.de/

    Mit der Kunstakademie Bad Reichenhall in der Anlage der Alten Saline  und der Bad Reichenhaller Philharmonie, Deutschlands einziges  Philharmonisches Kurorchester und zugleich das einzige Kulturorchester  in Südostbayern, verfügt der Kurort über zwei eigene kompetente  Institutionen, die ganzjährig ein abwechslungsreiches Programm und  Kursangebot bieten.  Der zauberhafte  Alpenkurort im Berchtesgadener  Land bietet die idealen Voraussetzungen und die vielfältigen Angebote  an, aus den Bereichen Kunst, Kultur, Natur und Erholung zu erleben.

    Zu den besonderen Angeboten gehört auch einen Photowalk auf dem 1614  Meter hohen Predigtstuhl, der „Grande Dame der Alpen“. Die berühmte  Seilbahn in Bad Reichenhall, mit deren Bau im Jahr 1927 begonnen wurde,  gilt heute als die älteste im Original erhaltene, ganzjährig  verkehrende, Großkabinenseilbahn der Welt. Die Gäste bewältigen in 8,5  Minuten einen Höhenunterschied von 1.150 m und können während der  Bergfahrt einen traumhaften Ausblick von Salzburg bis zum Chiemsee  genießen. Auf 1.614 m ist Endstation. Hier finden die Gäste ein ideales  Wanderplateau im Naturschutzgebiet vor.

    Im Bereich der Bergstation, Predigtstuhlgipfel bis zum Hochschlegel  erwarten gepflegte Spazier- und Wanderwege auf die Gäste. Seit März 2014  empfängt das einzigartige Bergrestaurant mit Kaffeeterrasse seine Gäste  in neuem Glanz und im Charme einer vergangenen Epoche wieder. Die Gäste   erleben hier den Blick aus dem legendären Kaminzimmer und fühlen  sich  in diesem Ambiente in eine andere Zeit versetzt.  Bergrestaurant steht  wie die Predigtstuhlbahn unter Denkmalschutz. Das Bergrestaurant  Predigtstuhl ist eine einzigartige Location für Veranstaltungen aller  Art. http://www.predigtstuhlbahn.de

    Umrahmt von einer einmaligen Naturkulisse aus Bergen, Quellwasser und  mildem Alpenklima, angrenzend an eine ausgedehnte Parklandschaft, liegt  die Rupertus Therme - die ErholungsTherme Bayern im Berchtesgadener  Land. Das bayerische Staatsbad blickt auf eine jahrtausendealte  Geschichte rund um das Salz zurück. Sole, Saline, der Bäder- und  Kurbetrieb prägt auch heute noch vielseitige Wellness-Angebote, Sport-  und Freizeitaktivitäten. Nach der beeindruckenden Führung durch die Alte  Saline in Bad Reichenhall erleben die Besucher im Anschluss ein  Erlebnis der besonderen Art, nämlich das Bad Reichenhaller Salzmuseum.

    Das Salzmuseum ist in 5 Ausstellungsräume aufgeteilt. Jeder Raum  greift seine eigene Salzthematik auf. Welche Bedeutung das Salz früher  hatte, wie die Salzgewinnung in der Geschichte funktioniert hat,  mehr  über die technische Entwicklung der Soleförderung von damals bis heute,   und vieles mehr... Um 1858, mehr als 30 Jahre bevor Reichenhall den  Namenszusatz “Bad” erhält, finden sich erste Hinweise auf eine  Reichenhaller “Bademusik”, die von Konrad Landrichinger geleitet wird.  1997 erzwingt die Auflösung der Staatlichen Kurverwaltung und Gründung  der “Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain” neue Formen der  Zusammenarbeit mit dem Orchester.

    Betriebswirtschaftliche Kriterien treten an Stelle staatlicher  Versorgung, die Konzertangebote des Orchesters müssen neu begründet und  ihre Finanzierung muss neu gerechtfertigt werden. Heute, die 40  Musikerinnen und Musiker pflegen mit viel Liebe der Bad Reichenhaller  Philharmonie die stolze Tradition und heilsame Wirkung der Kurmusik. Die  Philosophie „  die „große Klassik“ nahbar und erlebbar zu machen.  Genuss, Freude und Wohlbefinden zu vermitteln. Aus Liebe zur Berufung,  Musik als Teil des Lebens transportieren und allen zugänglich machen.“   Kurmusik trägt auch heute noch zur Erholung und damit zum Kur-Erfolg  bei. http://www.bad-reichenhaller-philharmonie.de/

    Die Kunstakademie Bad Reichenhall ist eine der größten ihrer Art in  Europa. Jedes Jahr besuchen mehr als 2.000 Kunstbegeisterte aus  Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen Ländern die über 200  Kurse, die bis zu 150 Künstlerinnen und Künstler geben. http://www.kunstakademie-reichenhall.de/ In einer von Offenheit und Neugier geprägten Atmosphäre steht die  Kunst in ihren vielfältigen Erscheinungsformen im Zentrum. Das  Programmangebot reicht von Malerei, Zeichnung und Grafik über Plastik  und Skulptur bis hin zu Mixed Media, künstlerischer Fotografie, Film und  Medienkunst – und Specials wie Buchkunst und Eat Art.

    „Wenn ich wüsste, was Kunst ist, würde ich es für mich behalten.Es  gibt Maler, die die Sonne  in einen gelben Fleck verwandeln. Es gibt  aber andere, die dank ihrer Kunst und Intelligenz einen gelben Fleck in  die Sonne verwandeln können.„ - Pablo Picasso. Die Kur-GmbH läßt  gemeinsam mit der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH das Bayerische  Staatsbad für Besucher zu einem interessanten Urlaubs- oder Kurziel  werden.Sie bündelt alle vorhandenen Stärken und richtet sie gemeinsam  mit vielen Aktiven zur Positionierung des Gesundheits- und Kulturortes  aus.

    http://www.bad-reichenhall.com/de/kur-gmbh/    So entstehen viele Angebote zu Gesundheit, Kultur, Natur und  Kongressen. Beispiele sind die Kurmusik-Konzerte und Festtage mit der  Bad Reichenhaller Philharmonie, die Salzigen Festwochen, die  AlpenKLASSIK, das Buch "Atem- und Genusswandern", die Zertifizierung als  Gesundheitsregion Bad Reichenhall/Berchtesgadener Land und als Alpine  Pearl, die Kombitickets für Ausflugsziele und RupertusTherme sowie viele  weitere Erlebnisse. Prof. h.c. Dr. h.c. Natalia Eitelbach of Philosophy  of European Science NCLC Institute USA.

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